
Bodengleiche Dusche: worauf es ankommt
Bei einer bodengleichen Dusche liegt die Duschfläche auf einer Höhe mit dem übrigen Bad. Damit das Wasser trotzdem nur dorthin läuft, wo es soll, braucht es drei Dinge:
- Gefälle: Der Boden im Duschbereich wird mit leichtem Gefälle zum Ablauf ausgebildet – gleichmäßig, damit sich keine Pfützen bilden.
- Ablauf: Eine Duschrinne an der Wand oder ein Punktablauf in der Fläche. Rinnen erlauben großformatige Fliesen mit nur einer Gefällerichtung.
- Abdichtung: Unter den Fliesen wird die gesamte Duschfläche samt Wandanschlüssen abgedichtet, der Ablauf wird dicht eingebunden.
Diese Arbeiten bauen aufeinander auf. Deshalb planen wir Höhen, Gefälle und Ablauf, bevor der erste Sack Mörtel geöffnet wird.
Barrierefrei oder barrierearm?
Ein vollständig barrierefreies Bad richtet sich nach festen Vorgaben, zum Beispiel für Bewegungsflächen, Türbreiten und Haltegriffe. Oft ist ein barrierearmes Bad schon ein großer Gewinn: keine Duschtasse, keine Stolperkanten, rutschhemmende Fliesen und genug Platz zum Bewegen.
Gemeinsam überlegen wir, was in Ihrem Bad sinnvoll und möglich ist – heute und mit Blick auf die nächsten Jahre.
Von der Wanne zur Dusche
Die Badewanne wird kaum noch genutzt, der Einstieg fällt schwer? Dann ist der Umbau zur bodengleichen Dusche eine der wirkungsvollsten Veränderungen im Bad. Häufig lässt sich das als Teilsanierung umsetzen, ohne das ganze Bad zu erneuern. Mehr zum Ablauf einer kompletten Erneuerung lesen Sie unter Badsanierung.

